An der Universität Salzburg wurde im Rahmen des Proseminars "Anthropologisch relevante Themen der Moralpsychologie" unter Vorsitz von Herrn Prof.DDr. Bernhard Schwaiger ein Vortrag über "Tierschutz im Unterricht" organisiert. |
Die Seminarteilnehmer waren vor allem daran interessiert, wie in der Praxis
durch den Tierschutzunterricht an den Schulen ethische Bewusstseinsbildung
vermittelt wird. Es konnte demonstriert werden, wie an den Volks-, Haupt-,
und Höheren Schulen durch entsprechenden Vortrag und mit Hilfe von
altersgemäßem Medien (Dias/Videos) die Jugendlichen mit den verschiedenen
Tierschutzthemen vertraut gemacht werden. In der Psychotherapie kann mit
doppelter Dissoziation gearbeitet werden, um ein Schockerlebnis leichter
erträglich zu machen. Wenn die Kinder in der Volksschule erstmals über die
Quälerei der Tiere in den Legebatterien erfahren, so werden zunächst nur
gezeichnete Bilder, in einer Geschichte verpackt gezeigt, in der Kinder
davon träumen, dass ihnen ein Huhn vom Leben in der Legebatterie erzählt. |
Nachdem die praktische Vorgehensweise von "Tierschutz im Unterricht" unter
psychologischen Gesichtspunkten dargelegt war, wurde diskutiert, inwieweit
Tierschutz als anthropologisch relevantes Thema der Moralpsychologie
Bedeutung hat. Einige Seminarteilnehmer haben angesprochen, dass sie so gut
wie keine Erfahrung und Vorbildung in Bezug auf die Tierschutzthemen hatten. |
Da die Universität Salzburg die Ausbildungsstätte war, in der ich Pädagogik, Philosophie, Theologie und Psychologie studiert habe, war es mir eine große Ehre und noch größere Freude, dort das für Moral und Ethik aber auch für Menschenschutz so wichtige Thema "Tierschutz" lehren und mit achtsamen und offenen Studenten diskutieren zu können. Es ist geplant, weitere Ethik-Seminare zum Thema "Tierschutz/Tierrechte" abzuhalten. |
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