Tierschutz im Unterricht" wird nun schon seit über
zehn Jahren in ganz
Österreich angeboten. Die verschiedenen Tierschutzangelegenheiten werden
dem
Alter und der Reife der Schüler entsprechend dargeboten:
- Was bei der Haustierhaltung zu beachten ist;
- welche Torturen die Wildtiere im Zirkus erleiden;
- wieviel Elend entsteht, wenn man die Eier aus der Legebatterie kauft und
viele andere Themen stehen am Programm. Mit Hilfe von altersgemäßen Dia-
und
Videomaterial werden die Missstände dokumentiert. Danach gilt es mit den
Schülern zusammen Möglichkeiten zu besprechen, wie durch Konsumverhalten
und
besondere Aktivitäten die Situation der Tiere verbessert werden kann.

In diesem Schuljahr wird in jenen Klassen, die bereits einen
Tierschutzunterricht hatten, als vertiefender Schwerpunkt aufgezeigt, was
Tierfabriken nebenbei bewirken: Wie die Unmengen an Kot und Urin unser
Grundwasser verseuchen. und welches Elend in der Dritten Welt entsteht,
wenn
die Ernte von dort in den Industrieländern zwecks Fleischproduktion
verfüttert wird. Es gilt zu beleuchten, was übermäßiger Fleischkonsum
mit
der Vernichtung der Regenwälder zu tun hat. Ethisches Handeln im Sinne
des
Umwelt- und Tierschutzes soll einer alles beherrschenden Profitgier
vernünftige Schranken setzen.
Letztes Jahr hatten die Tierschutzlehrer besonders gute Erfahrungen mit
den
landwirtschaftlichen Fachschulen. Unsere Bauern wären gerne die Praktiker
des Tierschutzes. Das Wissen, warum tiergerechte Qualität vom heimischen
Bauernhof mehr wert ist als die immer öfter gesundheitsgefährdende
Billigstproduktion, kann am besten über den Tierschutzunterricht in die
Haushalte getragen werden. Tierschutz ist eben auch Menschenschutz.
Der Tierschutzunterricht wird von Tierschutzvereinen und Sponsoren
finanziert. Ein freiwilliger Unkostenbeitrag ist sehr willkommen. In den
meisten Schulen werden S 10,-- bis S 20,-- pro Schüler eingesammelt. So
erfahren die Jugendlichen schon in der Schule, dass Tierheime und seriöser
Tierschutz finanzielle Unterstützung benötigen. Spendenkonto Nr. 16097
BLZ
34102
Dr. Friedrich Landa
Geschäftsführer des gemeinnützigen Vereins
"TIERSCHUTZ IM UNTERRICHT"
Tierschutzlehrer können unter folgenden Telefonnummern angefordert
werden:
Burgenland:
Tel. 0316/ 58 13 20
Tel. 01/6992450-0
Kärnten:
Tel. 0463/ 50 29 59
Niederösterreich:
Tel. 02774/ 88 13
Tel. 01/6992450-0
Oberösterreich:
Tel. 07682/ 76 66
Salzburg:
Tel. 07682/ 76 66
Steiermark:
Tel. 0316/ 58 13 20
Tirol:
Tel. 0512/ 37 82 02
Vorarlberg:
Tel. 05512/ 43 44
Wien:
Tel. 01/6992450-0
Tel. 02774/ 88 13
Für Interessenten aus dem grenznahen Bayern:
Tel. 0043 7682 7666
Im Schuljahr 1998/99 betreute Schulklassen:
Bundesland:
Oberösterreich: ca. 16 000 Schüler in 120 Schulen
Salzburg ca. 3 800 Schüler in 30 Schulen
Steiermark ca. 16 500 in 145
Wien, Niederösterreich, Burgenland
ca. 29 000 in 300
Kärnten ca. 12 100 Schüler in 100 Schulen
Im Tierschutzlehrerseminar an der Pädagogischen Akademie Graz-Eggenberg
wurden in einem mehrwöchigen Lehrgang unter der Leitung von Frau
Charlotte
Probst wieder 16 neue Tierschutzlehrer von namhaften Fachleuten
ausgebildet.
Auch in diesem Jahr wird es hier wieder einen Redewettbewerb für Schüler
aus
ganz Österreich zum Thema Tierschutz geben. Kontakt: "Tierschutz im
Unterricht", Neupauerweg 29b, 8052 Graz.
www.tierschutzimunterricht-chprobst.at
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