Terror mittels Feisch

    Terrorbedrohung durch infiziertes Schweinefleisch?

    Vor einigen Jahren nahm ich an einer Veranstaltung in einem Seminarhaus im einsamen Redltal (OÖ) Teil, bei der ein angesehener geistlicher Führer in einem überfüllten Saal vor Muslimen sprach. Ich hatte die Veranstaltung besucht, weil ich zu jener Zeit die Weltreligionen studierte und mich ua. besonders für Sufismus interessierte. Zu meinem größten Erstaunen rief der geistige Führer, obwohl er viel vom Frieden sprach, in seiner Rede radikal zum Kampf gegen die ungläubige westliche Zivilisation auf.

    Vergiftetes Fleisch als Rache für Terror des Westens gegen Muslime?

    Ein wesentlicher Unterschied in der Lebensweise von Muslimen zur westlichen Zivilisation besteht darin, dass jenen Menschen, die an die mosaische Gesetzgebung glauben, der Genuss von Schweinefleisch verboten ist. Dieser Unterschied in der Essgewohnheit könnte von muslimischen Terroristen genutzt werden, wenn sie den - entsprechend ihrer Ideologie - "Ungläubigen" Schaden zufügen wollen, ohne dabei Gefahr zu laufen, auch Muslime in Mitleidenschaft zu ziehen.

    Terror als Vergeltung für Terror wird zu neuem Terror führen

    Durch die Anschläge der Extremisten sind auch die friedlichen Mitbewohner muslimischen Glaubens indirekt empfindlich getroffen worden, da der Argwohn gegenüber fremden Eigenheiten noch zugenommen hat. So werden ideologische Auseinandersetzungen meist auf Kosten der Ärmsten geführt. Die westlichen Staaten bedrohen nun durch ihren Rachefeldzug Menschen, die sie eigentlich nicht treffen wollen, mit dem Terror ihrer modernen Kriegsführung.

    "Auge um Auge..."

    Aus der Unterdrückung von Mitgefühl entwickelt sich jene Einstellung, die Gewalt und Zerstörung legitimiert. Was mag in einem Muslim vorgehen, wenn im neutralen Österreich der Luftraum für kriegerische Flugzeuge freigegeben wird, deren Angriffe auch unschuldige Glaubensgeschwister treffen? Muslimische Terroristen könnten auf viel intelligentere und differenzierendere Weise zurückschlagen:

    Gefährliche Warnung vor subtilem Gegenschlag

    Streng gläubige Muslime essen kein Fleisch, wie es im Supermarkt angeboten wird, sondern nur Fleisch von geschächteten Tieren. Durch die Vergiftung von Fleischpackungen im Supermarkt mit Milzbrandbakterien oder andere gefährliche Manipulationen am Fleisch, könnten muslimische Terroristen die westliche Zivilisation empfindlich treffen, ohne einen einzigen gesetzestreuen Muslim zu gefährden.

    Erhöhte Achtsamkeit und Vorsorge ist angebracht

    Der zuständige Gendarmerieposten wurde über die Versammlung im Redltal informiert, damit die Exekutive Ermittlungen einleiten kann, wenn das für angebracht gehalten wird. In Zeiten wie diesen darf nicht unterlassen werden, auch die Öffentlichkeit über Gefahrenpotentiale zu informieren.

    Das Land aus dem Teufelskreis des Hasses heraushalten

    Weil einige religiöse Fanatiker ohne Rücksicht auf Unschuldige Gewaltverbrechen verüben, können sich zivilisiert dünkende Regierungen es doch nicht gutheißen, wenn nun wieder Unschuldige von westlichen Bomben terrorisiert werden. Noch will die Mehrheit lieber Krieg, als Gerechtigkeit. Es ist erschreckend zu sehen, wie sich die Deutschen vordrängen, um mit Amerikanern und Briten ganz vorne mit an der Front zu stehen und wie schnell die österreichischen Politiker die Neutralität ihres Landes verraten, um neben der Reihe von NATO-Ländern innerhalb der EU möglichst durch keine eigenständige, den Krieg nicht unterstützende Politik aufzufallen.

    Terror und Krieg oder Friede und Gerechtigkeit

    Würden die Menschen aus ihren Fehlern lernen, könnten wir mit Hilfe von Technik und Wissenschaft schon längst paradiesartige Zustände auf Erden haben. Was uns fehlt ist eine allumfassende Ethik, basierend auf globaler Gerechtigkeit: Solange Menschen andere empfindsame Lebewesen missachten, missbrauchen, für ihre Zwecke ausbeuten und töten, kann es keinen Frieden geben. Sind die Ungerechtigkeiten aus der Welt geschafft, wird es auch keinen Terror mehr geben.

    Dr. Friedrich B. Landa, Religionspsychologe, 00 43 66 43 43 43 66


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